" I've not seen the film yet, but I'd always wanted to play a cowboy, so I had a good time with it, the whole get-up, the long leather coat, hat, the holster.

...We were in the Mohave Desert with some great people. It was quite eerie, quite strange really. We did most of our filming at night, and it's so quiet out there, so still."
Sean Bean, in einem Interview, 2003

Zitat
Quelle

"Venice Magazine", November 2003, Fundort: Internet www.compleatseanbean.com, - rg/18. Mai 2005

 

The Big Empty

ab 09. Juni 2005 auf DVD erhältlich.

 

 

 

 

 

 

The Big Empty ist eine low budget Produktion und wurde Anfang 2002 innerhalb weniger Wochen gedreht. Sean Bean spielt eine kleine, aber bedeutende Rolle, an der offenbar großen Spaß hatte. Da ich den Film noch nicht gesehen habe - er lief nur sehr kurz in Amerika im Kino und war dann auf verschiedenen Film-Festivals zu sehen, lest ihr im Folgenden Helgas sehr vergnügliche Beschreibung - Danke Helga! :-)

rg

John Person (gespielt von Jon Favreau) ist ein arbeitsloser Schauspieler mit jeder Menge Schulden. Eines Abends bietet ihm sein Nachbar Neely einen Job an. John soll nach Baker (ein winziges Kaff inmitten der Wüste Kaliforniens) fahren und einem Typen namens Cowboy (Sean) einen mysteriösen blauen Reisekoffer übergeben. Als Lohn dafür soll er 25.000 $ erhalten. John macht sich also auf den Weg. Am Treffpunkt angekommen erfährt er, daß er Cowboy knapp verpaßt hat. Also mietet sich John in dem einzigen Motel am Ort ein und wartet darauf, daß Cowboy zurückkehrt. Tja - und während er also so wartet, lernt er nach und nach die durchgeknallten Einwohner von Baker kennen. Das wären vorallem Stella (Besitzerin des lokalen Pubs), ihre Adoptivtochter Ruthie (die sich vor lauter Langeweile anscheinend öfter mal mit Whiskey und Sahne aus der Sprühdose die Kante gibt) und deren eifersüchtigen Freund Randy. Zu erwähnen wäre da auch noch Dan, der Trucker, der John von Aliens und seltsamen Vorkommnissen in der Wüste erzählt. John und Cowboy (über den man im Laufe des Films immer mehr erfährt, ihn aber erst nach fast einer Stunde wirklich zu Gesicht bekommt) scheinen sich immer wieder zu verpassen ...

Halt stop, ich geb´s auf. Irgendwie kann man die Film einfach nicht erzählen. Er hat ein bißchen was von "Twin Peaks" und "The Big Lebowski" und lebt hauptsächlich von den skurilen Bewohnern Bakers und dem Geheimnis um diesen mysteriösen Cowboy und den Koffer. Es gibt viele komische Situationen, aber entweder mag man diese Art von Humor oder man findet den Film vermutlich einfach nur total besemmelt ;-).

 

Auch nach mehrmaligem Gucken fallen einem immer wieder kleine Details auf. So zieht sich beispielsweise die Farbe Blau wie ein roter (oder eher blauer) Faden durch den gesamten Film. Der Koffer ist blau, Cowboy´s Augen sind blau, im Hintergrund huscht plötzlich jemand mit einer blauen Regenjacke vorbei - alles kleine Dinge, die nicht rein zufällig so sind. Ebenso spielen Pflaster am Hals eine Rolle.
 

Das Ende des Films ist im Grunde genauso mysteriös wie der ganze Film. Wie man das interpretieren möchte, bleibt vermutlich jedem selbst überlassen.

Also mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen, aber ich mag generell abgedrehte Filme. Von daher ... ;-).

Helga

 

 

Eine niedliche offizielle Website gibts hier (in englisch): http://www.thebigempty.com/

Bildherkünfte: Screencaptures, Fundort: www.compleatseanbean.com
rg/18. Mai 2005
zurück Home