Far North - Das Gespräch mit Asif Kapadia

Inzwischen haben Sie vermutlich schon meinen Bericht über „Far North" gelesen, aber warten noch auf die versprochenen pikanten Details über die Drehzeit, erm - ich meine natürlich auf die versprochenen Einsichten wie dieser Film entstand, und die Fragen und Antworten.

Aber da Regisseur und Drehbuchautor Asif Kapadia die Fragen so ausführlich beantwortete, und ich kein Aufnahmegerät zur Hand hatte, und sie deswegen aus der Erinnerung niederschreiben mußte, wollte Renate als verantwortungsbewusste Webmiss von bean-land.de vorher seine Zustimmung zur Veröffentlichung einholen. Asif hat freundlicherweise alles gegengelesen, und auch einiges korrigiert und ergänzt.

Nun ohne weitere Vorrede (aber behalten Sie im Hinterkopf, dass meine Schamgrenze manchmal hoch ist):

Versetzen Sie sich also zurück nach Berlin am 12. April 2008, in ein Kino in den Hack'schen Höfen, wo gerade die erste deutsche Vorstellung von Asif Kapadias Film „Far North" im Rahmen des Britspotting Filmfestivals zu Ende gegangen war.

 

 

 

 

 

Eine letzte Warnung:
Von hier ab hat es Spoiler!!!!

 

 

 

 

Das sind die Fragen aus dem Publikum und von der Moderatorin.

 


Frage: Wie kamen Sie auf die Idee Michelle Yeoh zu besetzen?

 

 
 

 

Asif Kapadia: Ich habe mit dem Casting-Agenten zusammengearbeitet, der auch für „Tiger & Dragon" verantwortlich war, und ich wollte asiatische Gesichter für die weiblichen Hauptrollen. Es war schwierig, sie zu erreichen, da sie ständig durch die Welt reist und selten länger an einem Ort bleibt. Wir hatten uns dann aber doch in Sundance verabredet, im Haus von jemanden, den ich nicht kenne, aber der einen Basketballplatz im Haus hat! Ihr Flugzeug hatte ziemlich viel Verspätung, deswegen wartete ich dort einige Stunden auf sie. Ich zeigte ihr Filmmaterial, das mein Kameramann und ich während der Besichtigung von möglichen Drehorten gedreht hatten, und erklärte ihr die Unannehmlichkeiten des Drehens vor Ort, ohne Hotels und ohne persönliche Betreuung. Aber sie war fasziniert vom Drehbuch, und verschob deswegen zwei hochkarätige Filmprojekte wegen der knappen Zeitspanne in der wir filmen konnten.

 

     


Frage: Warum haben Sie in Norwegen gefilmt?

 

 
  Asif Kapadia: Norwegen ist eines der teuersten Länder der Welt, es kommt gleich nach Japan, aber ich habe mich in die Landschaften dort verliebt. Landschaften sind wichtig für mich, aber fragen Sie mich nicht warum. Ich war eingeladen, meinen ersten Film „The Warrior" auf dem Tromso Filmfestival in Norwegen vorzustellen. Tromso liegt am nördlichen Polarkreis, und anstatt die anderen Filme des Festivals anzuschauen, bin ich herumgefahren, um die Umgebung zu erforschen. Viele derjenigen, die damals im Publikum saßen, waren dieses Mal Mitglieder meiner Crew.

Ich traf meinen Kameramann Roman Osin, der zur Hälfte Deutscher ist, aber in London lebt, auf der Filmschule, und wir drehten zuerst einen 1-minütigen Kurzfilm zusammen. Und seitdem haben wir all meine Filme zusammen gemacht. Er ist von Landschaften genauso fasziniert wie ich es bin.

Bei Kurzfilmen hängt alles eng zusammen, du bist fast wie in einem Kokon, jeder kennt jeden, aber es ist sehr anstrengend für denjenigen der die Verantwortung hat. Deswegen dachte ich, dass es leichter würde wenn ich an einem größeren Film arbeiten würde. Aber das ist nicht so. Aber es ist hilfreich, dass nicht nur Roman seit meinem ersten Film mit mir arbeitet, sondern auch der Komponist Dario Marianelli. Er hat gerade einen Oscar für seinen Soundtrack für „Abbitte" gewonnen, so dass ich denke, dass wir ihn uns in Zukunft leider nicht mehr leisten können.

Wir drehten teilweise im Gebiet der Eisbären, also mussten wir Wachen aufstellen.

Ein anderes Problem war die Kälte. Wir von der Crew war in viele Lagen Kleidung gewickelt, aber die Schauspieler mussten beweglich bleiben, deswegen konnten sie nicht so viel Kleidung tragen. Weil deswegen niemand Durst hatte bestand auch immer die Gefahr der Dehydrierung, darum brachen eine unserer Schauspielerinnen und ein Kameramann zusammen. Glücklicherweise fiel aber niemand in eine der tiefen Gletscherspalten.

Dann ist da die Seehundjagd. Ursprünglich hatte ich die Szene so geschrieben, dass das auf einem Eisberg passiert. Aber als wir in Norwegen waren, haben mich die anderen überzeugt, dass es so zu gefährlich wäre, und deswegen haben wir dann doch an Land gedreht.


Frage: Wie nah blieben Sie an der Geschichte von der Sarah Maitland?

 

 
  Asif Kapadia: Ich las die 5-seitige Geschichte, und war sofort so fasziniert von ihr, dass ich sie verfilmen wollte. Aber ich hatte Zweifel wie das funktionieren sollte. Wir haben die Rückblenden dazugefügt aber haben ihre ‚drei Personen in einem Zelt Geschichte' nahezu unberührt gelassen.
     


Frage: Warum war ein Mitglied der Hirtenfamilie Inder?

 

 
  Asif Kapadia: Wir wollten Einheimische für diese Rollen, aber in diesem Teil von Norwegen sind die Eingeborenen Samen, blond und blauäugig. So gab es nicht genügend Leute für diese Rollen. Außerdem hatten sich die englischen Steuergesetze geändert, und wir hatten nicht genügend englische Mitglieder in der Besetzung und im Stab, um uns für die neuen Regeln zu qualifizieren. Deswegen rief ich einen Bekannten an, ob er sofort nach Norwegen fliegen könnte. Und außerdem sieht er den anderen Mitgliedern des Stammes einigermaßen ähnlich.
     


Frage: Warum waren die Bösewichte Russen?

 

 
  Asif Kapadia: Für den Stil des Films haben wir uns bezüglich des Aussehens der weiblichen Figuren an den Nenzen orientiert, einer teilweise nomadischen und rentierhaltenden Bevölkerung, die in dem an Norwegen (auch wenn Norwegen im Film nicht erwähnt wird) grenzenden Teil Russlands lebt. Sie benutzen solche Schlitten und Werkzeuge wie wir sie gezeigt haben.

Als wir für das Drehbuch recherchiert haben, fanden wir viele Geschichten über Eingeborene, die von russischen Zwangsarbeitern überfallen und ermordet wurden, als Russland seine Grenzen ausdehnte und so an die Bodenschätze der Nachbarländer gelangen wollte. Ich hielt mich an die Berichte über diese Expeditionen, auf ihnen beruhen die Charaktere der Soldaten.

     


Frage: Der Film sieht nicht aus, als würde er in einer bestimmten Zeit spielen. War das Absicht?

 

 
  Asif Kapadia: Es gibt alte Bergwerke, futuristische Kugelbauten, Waffen aus dem frühen 20. Jahrhundert, aber auch sehr alte; ziemlich moderne Boote und alte Jagdtechniken. Mir gefiel das Geräusch dass das Transistorradio macht, wenn man es aufzieht. Darum benutzte ich es. Mir gefiel einfach der Klang. Der Film könnte in einer lang vergangenen Zeit spielen, oder in der Gegenwart, oder, wie manche Zuschauer auch meinten, in einer Zukunft, nach einigen Katastrophen. Ich wollte einfach eine unbestimmte Zeit..
     


Die Moderatorin bedankte sich bei Asif und beim Publikum, und bat uns um einen großen Applaus.

Das Publikum verließ den Saal. Alle, außer uns. Ich drängelte in seine Richtung, um doch noch ein bisschen mit Asif zu sprechen, und fragte ihn:

Evi: Wir kamen nur nach Berlin um diesen Film zu sehen, und er war die Reise wirklich wert. Also vielen Dank dafür. Aber – Wie haben Sie es geschafft, Sean Bean dazu zu bringen, nackt über das Eis zu rennen?

 

 
 


Asif Kapadia: Es war seine allererste Szene, also fragte ich ihn, ob es so für ihn in Ordnung wäre. Er dachte kurz drüber nach, und stimmte zu. Eigentlich hatten wir geplant, eine andere Szene mit Sean zu drehen, aber es schneite in der Nacht davor. Deswegen änderten wir unsere Pläne und drehten das Filmende zuerst - nur für den Fall, dass es später nicht mehr schneien sollte. So musste Sean barfuss über spitzige Eiskristalle rennen. Die erste Aufnahme war perfekt, aber man weiß nie, ob mit der Kamera auch alles in Ordnung ist, deswegen bat ich ihn, es nochmals zu tun. Und er tat es!"

 


Evi: Rannte Sean wirklich über das arktische Eis (oder war das eine Studioaufnahme)?

 

 
  Asif Kapadia: Ja, er rannte wirklich durch die Kälte.
     


Evi: Wissen Sie, ob der Film bereits einen deutschen Verleiher hat?


 
 

Asif Kapadia: "Nun, ich weiß bis jetzt noch von keinem. Aber es könnte sein, dass Kurt Media ihn auf DVD veröffentlichen wird."

Asif fragte die Moderatorin: „Wissen Sie etwas darüber?"

Mod: "So weit ich weiß, nicht. Darum haben wir auch die Erlaubnis bekommen, den Film hier zu zeigen, als eine Art von Werbung"

Inzwischen war es Asif bewußt geworden, dass wir wohl Fans von Sean waren: "Oh, ihr seid Bean-Fans!"

Evi: Ja, ich habe ihn ein paar mal gesehen.

Asif mit breitem Grinsen: "Oh, dann seid ihr ja Groupies."

Evi:- (errötet)

     

Dann wurden wir gebeten, den Saal zu verlassen, weil der nächste Film beginnen würde. Also wünschten wir uns alles Gute und gute Nacht.

Doch ... am Ende der Treppe sahen wir dann, dass Asif noch nicht gehen wollte, sondern von der Moderatorin auf ein Getränk seiner Wahl (Limonade wie sich herausstellte) auf Kosten des Hauses eingeladen worden war. Wir hatten auch schon darüber nachgedacht, ihn zu einem Drink einzuladen, aber so folgten wir seiner Einladung auf eine Unterhaltung in kleiner Runde mit noch mehr Fragen.

Asif, ein schweigsamer Freund von ihm, zwei weitere Männer (einer davon ein Bekannter von Tim Miller, dem anderen Drehbuchautoren), wir Vier, und noch eine weitere Frau ließen uns also im hinteren Teil des Foyers nieder.

Von da an flogen die Fragen, Antworten und Wortgeplänkel so schnell hin und her, dass ich mich nicht mehr an den genauen Wortlaut, oder wer wann was sagte oder fragte, erinnern kann. Denn, wie bereits früher erwähnt, hatte ich kein Aufnahmegerät dabei. Deswegen gibt es von hier ab auch einiges in indirekter Rede.

 

 

Frage: Wie kamen Sie auf Sean Bean?

 

 
  Asif: Mir wurde empfohlen „Die Stunde der Patrioten" anzuschauen, und Sean gefiel mir. Er hat das raue verwegene Aussehen, dass zur Rolle passt.
     

Einer der Männer fragte: Wie haben Sie zwei so große Stars davon überzeugt, in dem Film mitzuwirken? Und wie hoch war das Budget?

 

 
  Asif: DasBudget lag bei ungefähr 4 Millionen £ (ungefähr 5,5 Mio €), aber das meiste davon wurde für den Film verwendet, nicht zur Betreuung der Mitwirkenden. So weit im Nirgendwo gibt es nur ein Hotel und ein Restaurant. Deswegen sind deren Preise nicht verhandelbar. Einmal drohten Crewmitglieder sogar damit, das Schiff zu verlassen, weil die Arbeit so anstrengend war. Also rief Michelle Yeoh ihren Lebensgefährten Jean Todt [damals Teamchef von Ferraris Formel 1 Rennstall] an, und bat ihn um Hilfe. Er schickte dann regelmäßig Pakete mit italienischen Schinken und Käse!

Solch große Stars machen keine Vorstellungsgespräche; du triffst dich mit ihnen auf einen Drink und sprichst über das Drehbuch. Sean unterschrieb als Letzter. Er sagte telefonisch zu, als er in New Mexico gerade das Remake von „The Hitcher" drehte. Die Schauspieler trafen sich alle erst am Drehort, weil sie vorher zu beschäftigt waren.
     
Asif überlegte, ob er wohl den Charakter der älteren Frau so zum Leben erwecken konnte, dass ihre Handlungen verständlich wurden, und man vielleicht sogar Mitgefühl mit ihr empfindet.  
     
 

Wir Frauen versicherten ihm, dass wir sie in durchaus verstehen können, und dass sie tut, was Frauen in einer Situation wie dieser tun würden. Sie bringt die jüngere Frau um, nicht den Mann. Das ist es, was Männer nicht verstehen.

Asif fragte sich, ob er wohl die weibliche Sichtweise verständlich machen konnte, denn das war einer der Diskussionspunkte mit Sarah Maitland.

Wir versicherten ihm, dass ihm das gelungen sei.

Es folgte eine lebhafte Diskussion über den weiblichen Standpunkt im Gegensatz zum männlichen. Zu lebhaft, um sie im Detail wiedergeben zu können.

   
Evi: In der Geschichte ist die Frau nackt, als sie das erste Mal das Lager teilen, und der Körper einer 20jährigen Frau ist anders als der einer Frau in den 40ern. Also warum bemerkt er den Unterschied beim zweiten Mal nicht?"  
     
  Tim Miller's Bekannter:: "Er kam doch gerade von der Jagd zurück!" Allgemeine Zustimmung von den Männern.
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Eine von uns Frauen fragte, ob Saivas Halskette eine Bedeutung für den Film hätte, denn das erste, was sie tut, als sie den Verletzten findet, ist, seinen Hals danach abzutasten.  
  Asif erklärte, dass sie herausfinden wollte, ob er eine ähnliche Hundemarke trägt, wie die russischen Soldaten ihrer Jugend. Hätte er eine solche getragen, hätte sie ihn in der Kälte sterben lassen. Ihre eigene Kette war ein Geschenk ihrer großen Liebe.
     
  Als er über den Schamanen befragt wurde und die Prophezeiung, dass Saiva Unheil über jeden bringen würde, der dumm genug wäre ihr nahe zu kommen, erklärte Asif, dass der Schamane, obwohl er im Film weiblich erscheint, im wahren Leben ein berühmter norwegischer Wissenschaftler ist, der weltweit, auch in Harvard, Vorlesungen hält, aber eine seltene Hautkrankheit hat, die ihn so seltsam aussehen lässt. Deswegen gefiel es ihm so, sich auf der Leinwand als diese andere Person zu sehen. Über die Prophezeiung: Wir wissen nicht, ob sie selbsterfüllend ist, oder doch nicht.

Sie hatten verschiedene Fassungen des Drehbuchs, einige mit glücklicherem Ausgang, aber sie beschlossen doch, das harte Ende der originalen Kurzgeschichte beizubehalten.

Evi: "Extreme Umgebungen erfordern extreme Handlungen." Allgemeine Zustimmung.

 
     
Asif wollte Sean für die Rolle, denn er ist ein Schauspieler, der eine Ungewissheit in den Charakter einbringt. Man weiß nicht, ob ihm zu trauen ist. Kann ihm die junge Frau wirklich vertrauen? Wird sie bei ihm sicher sein? In seinem ersten Film „The Warrior", der in Indien spielt, besetzte er einen Schauspieler als Killer, weil er den Ausdruck in seinen Augen faszinierend fand. Müde, aber stechend.

Ganz besonders mochte er das Raue und Verwegene an Sean Bean.

Er hat ihn übrigens schon einige Zeit nicht mehr getroffen.

Wir erklärten ihm, dass Sean gerade in Indien sei, um einen neuen Film aus der „Sharpe"-Serie zu drehen.

Asif betonte, dass Sean, obwohl er ein so großer Star ist, der in solch großen Filmen wie „Herr der Ringe" oder in James Bond mitwirkt, trotzdem völlig anspruchslos ist, sehr professionell, und nur seine Arbeit machen würde, einfach ein ganz normaler Typ aus Yorkshire.

     
 
 
     
Frage:: Wie lange dauerten die Filmarbeiten? Waren sie die ganze Zeit auf dem Schiff?  
     
  Asif: Wir filmten ungefähr neun Wochen. Ein Drittel der Zeit, als wir auf der abgelegenen Insel Svalbard drehten, lebten wir auf dem Schiff, dass über Nacht zum nächsten Drehort fuhr, so dass wir am Morgen nie wussten, was vor unseren Fenstern zu sehen sein würde. Ein Drittel der Zeit filmten wir in Norwegen, aber wir mussten uns ständig weiter nach Süden bewegen, um dem täglich schwindendem Tageslicht zu folgen, da wir uns auf die sonnenlose Zeit zu bewegten. Und ein Drittel der Szenen, diejenigen, die in den Zelten spielten, filmten wir in den Twickenham Studios bei London. Diese Zelte waren so niedrig, das ich die ganze Zeit nur gebückt arbeiten konnte, alles voll mit streng riechenden Rentierfellen, und ich finde immer noch Haare davon in meiner Kleidung. Sie sind klebrig, spitz und hohl, so dass sie leicht abbrechen.
  Asif erzählte uns, dass er erst an diesem Tag angekommen sei; er hätte eigentlich schon tags zuvor eintreffen sollen, aber er war noch mit Filmarbeiten beschäftigt.

Er erinnerte sich ganz offensichtlich lebhaft an die Treffen mit anderen Fans von Sean nach früheren Filmvorführungen, und er vermittelte uns den Eindruck, als hätte er auch all ihre Berichte über diese Treffen gelesen.

Er war im Aufbruch begriffen, also stellten wir die letzte Frage:

     
Frage:: Was wird Ihr nächstes Projekt sein?  
     
  Asif:: Ich arbeite gerade an einer weiteren Geschichte von Sarah Maitland, aber ich weiß noch nicht, ob und wie es damit weitergehen wird.
     
Mit diesen Worten verabschiedeten wir uns voneinander, wünschten Asif viel Glück, und trennten uns, da Sylvia und Julia den letzten Zug nach Hause erreichen mussten. Meine unbenamte Freundin und ich gingen dann zum Abendessen, und diskutierten nochmals ausführlich alle Aspekte des Films - und Seans.
 

Saiva - [Michelle Yeoh]: eine Hindugottheit

Anja - [Michelle Krusiec]: 'anmutig'; außer der russischen Version des Namens Anna ist es auch das Sanskrit Wort für 'unerschöpflich'

Loki - [Sean Bean]: in der norwegischen Mythologie ist er ein Gott oder Gigant, aber ein Bösewicht in der isländischen Edda

Und wir wunderten uns, warum niemand gefragt hatte, weshalb gerade diese Namen für die Hauptfiguren (die in Sarah Maitlands Geschichte namenlos sind) gewählt wurden.

Am nächsten Morgen ging es für uns dann zurück in den Süden, leicht erschöpft und müde, aber zufrieden.

     
     
  Für den Fall, dass ich Ihnen nun den Mund wässrig gemacht habe, hier ist zumindest mal ein Trailer: http://www.vitalprague.com/director/asif-kapadia?video=43
Ein Filmausschnitt, der als Trailer für das 51st BFI Filmfestival in London benutzt wurde: http://www.bfi.org.uk/whatson/lff/node/2285/trailer
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Die neueste Information, die ich über „Far North" habe ist, dass der Film beim kommenden Cannes Filmmarkt 2008 möglichen Käufern aus aller Welt präsentiert werden wird. Also Daumen drücken für einen Kinostart in Deutschland. Denn wie gesagt: Je größer die Leinwand, desto besser!

Evi, 15. Mai 2008

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