Macbeth

ab 17. Oktober 2002 mit Sean Bean auf der Bühne,

vom 07. November 2002 bis
(01. Februar 2003) 01. März 2003 im Albery Theatre im Londoner West End

"...Glamis thou art, and Cawdor, and shalt be
What thou art promis'd: yet do I fear thy nature,
It is too full o'th' milk of humane kindness,
To catch the nearest way. Thou wouldst be great,
Art not without ambition, but without
The illness should attend it. What thou wouldst highly,
That wouldst thou holily: wouldst not play false,
And yet wouldst wrongly win.
Thou 'ldst have, great Glamis, that which cries,
Thus thou must do, if thou have it;
And that which rather thou dost fear to do,
Than wishest should be undone. Hie thee hither,
That I may pour my spirits in thine ear,
And chastise with the valour of my tongue
All that impedes thee from the golden round,
Which Fate and metaphysical aid doth seem
To have thee crown'd withal"
Lady Macbeth (aus: The Tragedy of Macbeth, von William Shakespeare, ca. 1606)

Aktuell: Die Laufzeit von Macbeth wurde verlängert bis 1. März 2003! rg/16.12.02

 

"...Glamis und Cawdor bist du und sollst sein,
Was dir verheißen ist – Und dennoch fürcht' ich
Dein weichliches Gemüth – Du bist zu sanft
Geartet, um den nächsten Weg zu gehn.
Du bist nicht ohne Ehrgeiz, möchtest gerne
Groß sein, doch dein Gewissen auch bewahren.
Nicht abgeneigt bist du vor ungerechtem
Gewinn; doch widersteht dir's, falsch zu spielen.
Du möchtest gern Das haben, was dir zuruft:
Das muß geschehn, wenn man mich haben will!
Und hast doch nicht die Keckheit, es zu thun!
O eile! Eile her!
Damit ich meinen Geist in deinen gieße,
Durch meine tapfre Zunge diese Zweifel
Und Furchtgespenster aus dem Felde schlage,
Die dich wegschrecken von dem goldnen Reif,
Womit das Glück dich gern bekrönen möchte."

Lady Macbeth in "Macbeth" von William Shakespeare (dt. Übersetzung Friedrich Schiller)

"Macbeth", Shakespeares düsteres Drama, gehört zu den Stücken, von denen jeder etwas weiß, auch wenn er es nicht auf der Bühne gesehen oder im Unterricht gelesen hat.

"Man" weiß: Da ist dieser Lord Macbeth, der hinterlistig den König tötet, um selbst Herrscher zu werden. Angetrieben von seiner wahnsinnig ehrgeizigen Frau, jener Lady Macbeth, die zum Sinnbild für einen bestimmten skrupellosen Frauentyp wurde.

Weshalb Sean Bean die Rolle des Macbeth so interessant findet, dass er im Jahr 2000 während des Drehs zu dem Spielfilm "Sag kein Wort" anfing, seinen Agenten hierfür zu begeistern und nicht etwa umgekehrt, mag sich vielleicht aus dem oben angeführten Zitat erklären: Ein Anti-Held, hin- und hergerissen zwischen Gut und Böse, dass klingt für mich wie eine Ideal-Rolle für einen Schauspieler, bei dem die Heldengestalten stets ihre kleinen Fehler haben dürfen und selbst der schwärzeste Bösewicht immer auch menschliche Züge offenbart.

 

neu am 13.12.2002: Weg und Bilder Albery Theatre

neu am 06.12.2002: Mein Macbeth-Besuch

neu am 06.11.2002: Deutscher Fan-Review von Petra hier

Auf Winona Kents Website www.compleatseanbean.com gibt es weitere begeisterte Fan-Reviews (auf englisch).

 

www.theambassadors.com/macbeth

www.ticketmaster.co.uk

 
rg/31.10. 2002
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