"Not many joined the ranks out of patriotism; instead , like Sharpe, they had taken the King's shilling because hunger or desperation had forced them into uniform, but they were good soldiers. They came from the gutters of Britain where a man survived by savagery rather than from cleverness. They were brawlers and bastards, alley-fighters with nothing to lose but tuppence a day."
Bernard Cornwell

Zitat

 

 

Quelle

"SHARPES TIGER" - Buch, Autor: Bernard Cornwell -- rg/15. März 2005

 

Sharpe

 

Richard Sharpe, Major - Sean Bean
Patrick Harper, Sergeant - Daragh O'Malley
Rifleman Harris - Jason Salkey
Rifleman Hagman - John Tams
Rifleman Perkins - Lyndon Davis
Rifleman Cooper - Michael Mears
Rifleman "Tongue" - Paul Trussell

 

Die Bücher:

Sharpes Tiger
Sharpes Triumph
Sharpes Fortress
Sharpes Trafalgar
Sharpes Prey
Sharpes Rifles
Sharpes Havoc
Sharpes Eagle
Sharpes Gold
Sharpes Escape
Sharpes Fury
Sharpes Battle
Sharpes Company
Sharpes Sword
Sharpes Skirmish
Sharpes Enemy
Sharpes Honour
Sharpes Regiment
Sharpes Christmas
Sharpes Siege
Sharpes Revenge
Sharpes Waterloo
Sharpes Devil

 

Die Filme:

Die Scharfschützen - Das Banner des Blutes -- Sharpes Rifles

Die Scharfschützen - Der Adler des Kaisers -- Sharpes Eagle


Die Scharfschützen - Kommando ohne Wiederkehr -- Sharpes Company

Die Scharfschützen - Armee des Schreckens --
Sharpes Enemy


Die Scharfschützen - Der Preis der Ehre -- Sharpes Honour


Die Scharfschützen - Blutiges Gold -- Sharpes Gold

Die Scharfschützen - Die Wolfsjagd -- Sharpes Battle

Die Scharfschützen - Jenseits des Todes -- Sharpes Sword



Die Scharfschützen - Das verschwundene Bataillon --Sharpes Regiment

Die Scharfschützen - Todfeinde -- Sharpes Siege

Die Scharfschützen - Der Verräter -- Sharpes Mission


Sharpes Revenge

Sharpes Justice

Sharpes Waterloo

Sharpes Challenge

 

Die Video-Tagebücher

Harris Diary 1 - Harris Diary 2 - Harris Diary 3 - Harris Diary 4 - Harris Diary 5 - Harris Diary 6 - Harris Diary 7

 

 

 

Es gibt diese Szene in einem der Sharpe-Filme: Rifleman Harris (gespielt von Jason Salkey), in schlampiger Uniform, rotgelockt und mit Brille auf der Nase, liest so intensiv in einem Buch, dass er gar nicht merkt, dass das hübsche Mädchen "Lass" den Bösewicht mit vorgehaltener Pistole an ihm vorbei aus dem Raum führt. Müßte ich aus allen Filmen, die ich je gesehen habe, 10 Top-Favoriten-Szenen auswählen, dann würde ganz sicher diese dazugehören.

Ja, Ja, die Bücherwürmer! Und es stimmt: Man kann so begeistert von einem Buch sein, dass man alles um einen herum vergißt. Und es gibt Autoren, die es verstehen, so packend zu schreiben, dass man sich nicht mehr losreißen kann. Zu diesen Schriftstellern gehört für mich auch Bernhard Cornwell, der mit seinen mittlerweile ca. 20 Sharpe-Büchern auf unnachahmlich englische Art die Zeit der Napoleonischen Kriege beschreibt. Sein Held ist der Underdog Richard Sharpe, ein kleiner Gefreiter, der es schafft, während und durch den Krieg in der englischen Armeehierarchie bis zum Rang eines Majors aufzusteigen.

Die Abenteuer des Major Sharpe sind in England Bestseller und zwei wurden Anfang der 90er für's Fernsehen verfilmt. Diese beiden ersten Teile in Spielfilmlänge, "Sharpes Rifles" und "Sharpes Eagle" (1993 im britischen TV) schlugen so ein, dass in der Folge von 1993 bis 1996 weitere 12 Filme gedreht wurden. Am Ende kannte jedes Kind auf den britischen Inseln die Gesichter und Namen der Schauspieler und insbesondere von Sean Bean, der sich als Ideal-Besetzung für den tapferen Major von niedriger Geburt, oft rauhen Methoden und eigenem Ehrenkodex erwies.

Ebenso wie die Bücher sind die Sharpe-Filme im besten Sinne "englisch". Das geht schon bei der Auswahl der vielen guten Schauspieler los. Major Sharpe führt die 95th Rifles, eine Scharf-Schützen-Einheit, die im Lauf des Krieges arg dezimiert und schließlich mit dem South Essex Regiment zusammengelegt wird.

Die Scharfschützen um Sharpe, die mit besonders weitreichenden und zielgenauen Gewehren, den "Rifles" schießen, verstehen sich selbst als eine besondere. ausgewählte Gruppe von Männern, und so werden sie auch in der Originalfassung "Chosen Men" genannt.

In den Büchern genügte es Cornwell, wenn er auf Sharpes Einheit einging, einfach von den 95th Rifles zu schreiben, in den Filmen wurde es notwendig, den Scharfschützen Gesichter zu geben - und was für Gesichter! Wo man in deutschen Film-Produktionen mitunter gar Probleme hat, den Helden von seinem Gegenpart zu unterscheiden, wie es mir z. B. erst vor kurzem in einer Pilcher-Verfilmung gegangen ist, schaffen es die Engländer mühelos, eine ganze Phalanx von höchst individuellen, interessanten Charakteren bis in kleinste Nebenrollen zu besetzen.

Und wer sich , wie ich, immer öfter bei Hollywood-Filmen des Abenteuer-Genres am Ende die Frage stellt: Und wo war die Story? Der wird bei den Sharpe-Filmen fast weinen vor Glück, denn hier ist alles: Professionell ausgeführte Action plus eine gute Geschichte plus ein ungemein interessanter, gut aussehender, vielschichtiger und von einem hervorragenden Schauspieler dargestellter Held plus einer ausgewählten Schar von Klasse-Nebendarstellern - und das gleich 14 x !!

Hinzu kommt die beinahe schon subversiv zu nennende Perspektive von unten: Die Helden wider Willen sind die gemeinen Soldaten, die endlich einmal nicht als hirnlose Idioten oder bemitleidenswertes Kanonenfutter dargestellt werden. Im Gegenteil: Sharpe und seine "chosen men" zeigen überlegene Intelligenz, sie verweigern sogar unter Umständen einen Befehl und wissen sich auf ihre Art an unfähigen Vorgesetzten zu rächen.

Wann hat es einen solchen kecken und aufmüpfigen Ansatz zuletzt gegeben? Da muß man schon fast bis zu Charlie Chaplin und seinem legendären "Shoulder Arms" zurückgehen, um vergleichbares zu finden.

Die Filme wurden nach den beiden ersten Folgen jeweils in 3er Staffeln gedreht, wobei für eine Staffel ein Jahr Produktionszeit zur Verfügung stand.

In den ersten drei Jahren fanden die Hauptdreharbeiten aus Kostengründen auf der Krim in der Ukraine statt. Die oft atemberaubend schöne Landschaft stand jedoch in krassem Gegensatz zu den heruntergekommenen Betonstädten, die noch immer den Charme der vergangenen kommunistischen Ära versprühten.

Für Cast und Crew erwiesen sich die tristen, komfortlosen Unterkünfte und schlechten Lebensbedingungen als größte Herausforderung während der Drehs. Jason Salkey "Rifleman Harris", der seit "Sharpes Gold" seine Videokamera dabei hatte, hat über diese Zeit beeindruckende Dokumentationen in Form von Video-Tagebüchern herausgegeben.

 

Wo gibt's die Bücher? Als englische Originalfassung vorliegend. Können am besten über einen englischen Versender, z.B. www.amazon.co.uk, bezogen werden.
Wo gibt's die Filme?

Die liefen auf RTL im deutschen Fernsehen, und endlich wird es sie nun auch bei uns auf DVD geben, erhältlich ab 8. November 2007 in limitierter Auflage!

Wo gibt's die Harris Diaries?

Können am besten direkt bei Jason Salkey als Video oder DVD über seine website www.riflemanharris.co.uk bezogen werden.

Jason Salkey hat enorme Arbeit und Sorgfalt in diese Eigenproduktionen gesteckt, deshalb bitte nur die Originale von ihm selbst beziehen. Er kommentiert in allen Diaries mit seiner klaren und gut verständlichen "Rifleman-Harris"-Stimme

Bildherkunft Hintergrundbild: Screencapture aus "Harris Diaries 4"
  update: 1. November 2007 - - upload: rg/17. März 2005
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